Du hast in den USA studiert und an verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet: Was kann Graz erstaunlich gut, das größere Städte nicht können?
Graz kann dieses Gefühl von Stadt und gleichzeitig „ich bin gleich überall“ extrem gut. Ich kann in der Früh einen beruflichen Termin haben, danach kurz meine Kinder irgendwo einsammeln, noch einen Kaffee trinken und bin 15 Minuten später im Grünen. In größeren Städten hatte ich oft das Gefühl, dass allein der Weg von A nach B schon ein Programmpunkt ist. Das macht Graz schon sehr lebenswert.
Du kennst Graz als Mutter, Unternehmerin, Model – und als jemand, der beruflich tatsächlich schon Graz-Tipps gegeben hat: Welcher Ort gehört trotzdem nur dir?
Wenn ich durch diese eine Allee im Stadtpark laufe. Keine Ahnung, warum, da ist jetzt offensichtlich auch nichts Besonderes dran, aber dieser kurze Weg ist das beste Gefühl und da kann ich ganz bei mir sein.
Was ist eine sehr grazerische Angewohnheit, die du längst selbst übernommen hast?
In einem Fitnessstudio zu trainieren, dessen Name mit „John“ beginnt, haha.
Was haben deine Kinder in Graz entdeckt, an dem du selbst wahrscheinlich hundertmal vorbeigegangen wärst?
Die Fußballplätze. Ich hatte früher absolut gar nichts mit dem Sport am Hut und jetzt kenne ich gefühlt echt jeden Fußballplatz in und um Graz.